Menschen tragen eine Erdkugel

Presseberichte

Der Bund Lemgo veröffentlich regelmäßig neue Presseberichte. Die aktuellen Presseberichte sind nachfolgend aufgeführt.

 

2017-04 BIO-Eier gewinnen Qualitätsrennen - Bericht zu einer aktuellen Untersuchung

Besseres Aroma und etwas gesünder, aber mehr Keime und weniger Dotter – so das Fazit von Prof. Dr. Michael Grashorn am Institut für Nutztierwissenschaften der Universität Hohenheim. Der Geflügelwissenschaftler vergleicht Bio-Eier mit Eiern aus Bodenhaltung. Der Auslauf von Bio-Legehennen im Grünen bringt mehr Abwechslung in deren Ernährung. Die ausgewogenere Ernährung macht’s: Frei laufende Bio-Hühner picken auf der Wiese öfter Kamille oder andere Pflanzen mit ätherischen Ölen. Dadurch haben Bio-Eier ein besseres Aroma und durch das vermehrte Fressen von Pflanzenbestandteilen öfter höhere Gehalte an Omega-3-Fettsäuren. Omega-3-Fettsäuren sind lebensnotwendig (essenziell), d. h. unser Körper kann sie nicht selbst bilden, und wir müssen sie regelmäßig mit Lebensmitteln zu uns nehmen. .......

Foto: Hühnermobil - die opitmale Lösung der Freilandhaltung für BIO-Hühner

BUND-Lemgo Pressebericht als Download - Link Pressebericht UNI Hohenheim - Link zum Pressebericht Lemgo News

2017-04 Erhalt von Wildbienenarten erfordert Erhalt von Lebensräumen

Pressebericht als Download - Link zum Pressebericht Lemgo News - Broschüre kostenfrei als Download 15 MB

 

2017-01 BUND Lemgo bietet Jahresbericht zu Naturkatastrophen als Download an - Pressebericht als Download

Quelle: Münchner Rückversicherung

Weitere Information zum Thema Naturkatastrophen

 

2016-08 Bericht Kaiser Wilhelm-Apfel

 

Bericht LZ Dezember 2015 - BUND-Projekt Fahrradverleih für Lemgo

Bericht LNN Dezember 2015 - Spende Tannenkrüger


Pressebericht - Lemgo 8. Mai 2014 Lippische Landeszeitung zur Lemgoer Fledermausnacht

 

Bilder vom Vortrag, den Fledermäusen (Pflegetiere) und der Exkursion

 

 

Pressemitteilung - Lemgo 24. April 2014

 

Streuobstwiese des BUND Lemgo Am Lindenhaus feiert zweifaches Jubiläum


In diesem Jahr feiert die Streuobstwiese Lindenhaus der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz ein zweifaches Jubiläum. Schon vor 425 Jahren unter der Herrschaft von Simon VI ging es los. Er plante einen Lustgarten mit Baumhöfen (Obstwiesen). Im April 1589 kam Kunde aus Vlotho, die das Ankommen der "Bäume und Rießer" ankündigte, die von Holland geschickt wurden (Quelle Sauer: Burg und Schloß Brake). Mit Rießern dürften Edelreiser gemeint sein, die dann vor Ort vom sogenannten "Lustgärtner" auf Wildunterlagen aufgepfropft wurden.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Streuobstwiese an die Heil- und Pflegeanstalt Lindenhaus verpachtet, die durch Initiative von Fürstin Pauline gegründet wurde. In den Akten ist vermerkt: "Nach Reskript hochfürstlicher Rentkammer vom 7. Dezember 1804 sind der Irrenanstalt überlassen: der große Baumhof zu 17 Scheffel, 3 Metzen, der kleine Baumhof zu 6 Scheffel, 2 Metzen." (Scheffel und Metzen = alte Lippische Flächenmaße). Rechnet man die Flächen um, umfassten die beiden Baumhöfe mit den Obstbaumanpflanzungen rund 4 ha Fläche.

Nach Schließung der "Irrenanstalt" wurde der Kreis Lippe der Eigentümer der Fläche. Die Obstwiese wurde nicht mehr betreut und es stellte sich Ende der 80er Jahre die Frage was tun mit dem Gelände. 1989, also vor 25 Jahren übernahm die Lemgoer BUND-Gruppe die Betreuung. Der Altbestand wurde wieder gepflegt und in die vorhandenen Lücken wurden nach und nach weitere alte Obstsorten gepflanzt bzw. abgestorbene Bäume durch Neuanpflanzungen ersetzt. Mit rund 250 Obstbäumen ist über die Jahre ein Sortengarten mit vielen alten robusten Obstsorten entstanden. Inzwischen gehört die Streuobstwiese zum Naturschutzgebiet Begatal und ist ein beliebtes Ausflugsziel, zumal vom BUND Lemgo hier ein Obstsortenlehrpfad angelegt wurde.

Eine über 425 Jahre erhaltene Streuobstwiese dürfte zu den absoluten Raritäten in Deutschland gehören. Mehr Informationen zur Historie der Streuobstwiese hat der BUND Lemgo im Internet unter

http://www.bund-lemgo.de/streuobstwiese-am-lindenhaus.html

bereitgestellt.

 

Karte aus dem 18. Jahrhundert

mit 2 Baumhöfen

 

Luftbildaufnahme

Obstwiese 2013

 

 

 

 

Pressemitteilung - Lemgo, 05. April 2014


100te Apfelsorte in der BUND-Streuobstwiese ist ein Knebusch

 
In der Streuobstwiese der Lemgoer Gruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland am Lindenaus in Lemgo wurde nun die 100te Apfelsorte gepflanzt. Bei der Auswahl war klar, dass es eine besondere alte Sorte sein sollte. Wie der Zufall es wollte erzählte BUND-Neumitglied Dr. Jürgen Zapp, dass seine Frau Susanne eine Ururenkelin des Johann Knebusch sei, nachdem die norddeutsche Apfelsorte des Jahres 2013 benannt wurde. Da war die Entscheidung leicht. Problem war nur, wo bekommt man einen entsprechenden Apfelbaum, denn durch die Auszeichnung als Apfelsorte des Jahres war die Sorte sehr schnell ausverkauft. Ein Anruf beim Obstbauer Eckart Brandt aus dem alten Land führte zum Erfolg. Einen einzigen Baum hatte er für besondere Zwecke reserviert und er freute sich, dass dieser Baum nun nach Lemgo kommen würde.
 
Er erläuterte, dass die Recherchen zur Herkunft zu keinem klaren Ergebnis geführt hatten. Eindeutig ist nur, dass der Apfelname Knebusch kurz vor 1900 auftaucht und er nach dem Sittenser Landwirt Johann Knebusch benannt wurde. Die genaue Herkunft ist aber unklar. Es kursieren zwei verschiedene Versionen. In der einen heißt es, dass Johann Knebusch den Apfel aus Kernen selbst gezüchtet hat. Eine andere lautet so: Es gibt Hinweise darauf, dass er den Apfel von seinem zukünftigen Schwiegersohn, der aus Amerika nach Deutschland zurückgekommen ist, als Mitbringsel bekommen hat. Denn genau der gleiche Apfel soll in den USA sehr beliebt und vor allem weit verbreitet sein.
 
Spender des Apfelbaumes sind Dr. Jürgen Zapp und seine Ehefrau Susanne. Ihre Eltern waren eigens aus Sittensen nach Lemgo angereist um bei der Pflanzung dabei zu sein. Ernst Heinrich Miesner erinnert sich, dass er früher häufig von Knebusch-Bäumen genascht hat. „Der Apfel schmeckt ganz lecker, hat ein süß-säuerliches Aroma“, sagt der 73-jährige Urenkel des Apfelentdeckers. Am besten munde der glockenförmige Knebusch frisch vom Baum, denn ein Lagerapfel sei die saftige Frucht nicht. „Wir haben den Knebusch früher nur mit Mühe und Not im Erdkeller bis Weihnachten lagern können“, so Miesner. „Dann landete der leuchtend rote Apfel auf dem Weihnachtsteller.“
 
Eckhard Buschmeier vom BUND Lemgo freut sich, dass nun eine weitere besondere Apfelsorte in der Streuobstwiese steht und man zum Erhalt dieser Sorte beitragen kann. Für die Spender und Gäste aus Sittensen gab es als kleines Dankeschön einen Apfelkorb mit den Sorten Ontario und Weißer Winterglockenapfel. Zur Erläuterung wies Eckhard Buschmeier darauf hin, dass es sich dabei um 2 robuste Sorten aus der Streuobstwiese handelt, die ohne Begasung und Energieeinsatz locker bis in den Mai
gelagert werden können, vorausgesetzt man hat einen geeigneten Lagerort. Wer mehr über die Obstsorten in der Streuobstwiese des BUND Lemgo wissen möchte, findet entsprechende Informationen im Internet unter http://www.bund-lemgo.de/Apfelsorten.html

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Fotos BUND Lemgo

von links

Ernst Heinrich Miesner und Frau Barbara, Dr. Jürgen Zapp und Frau Susanne, Eckhard Buschmeier

Dr. Jürgen Zapp lies es sich nicht nehmen bei der Pflanzung mit anzupacken.

 


Pressemitteilung - Lemgo, 22. Februar 2014

Mehr Natur in die Stadt - Heimische Gehölze anpflanzen

Die Lemgoer Gruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) setzt auch in diesem Jahr ihr Aktion "Mehr Natur in die Stadt" fort. Dabei geht es dem BUND-Gruppe darum, dass wieder mehr heimische Sträucher und Bäume gepflanzt werden, auf die die heimische Tierwelt angewiesen ist. Empfohlen wird in diesem Jahr die Anpflanzung des Baumes des Jahres 2013 - der Holzapfel (Malus sylvestris), der in Lippe auch Höltkebaum genannt wird. Der Wildapfelbaum hat für die Tierwelt eine große Bedeutung. 35 Säugetierarten ernähren sich von Früchten, Blättern und Trieben. 19 Vogelarten fressen die Früchte. Insekten wie die Raupen des Abendpfauenauges und des Großen Fuchs sowie der Gartenlaubkäfer verzehren die Blätter. Die duftenden Blüten werden von Honigbienen, Schwebfliegen, Sandbienen und Steinhummeln aufgesucht. Dazu ist der Baum auch Nistplatz für Vögel. Leider sind mit der Rodung zahlreicher Hecken in freier Feldflur viele dieser Bäume verschwunden. Hier möchte der BUND Lemgo gegensteuern.

Schulen aus Lippe können für die Anpflanzung auf ihrem Schulgelände 2 Jahressetzlinge kostenfrei erhalten. Ansonsten erfolgt die Abgabe der Bäumchen für 6 €. Bestellungen bitte an Kontakt@bund-lemgo.de senden. Weitere Informationen siehe http://www.bund-lemgo.de/Wildapfel_Baum_des_Jahres_.html

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