Menschen tragen eine Erdkugel

Presseberichte

Der Bund Lemgo veröffentlich regelmäßig neue Presseberichte. Die aktuellen Presseberichte sind nachfolgend aufgeführt.
 

Pressemitteilung -  Lemgo, 05. Januar 2011

Dioxin-Skandal  – Verbraucher und Landwirte sind gefordert

Wenn Verbraucher beim Lebensmitteleinkauf auf das Motto „Geiz ist Geil“ setzen, muss man sich nicht wundern, wenn schwarze Schafe in der Futtermittelherstellung dies schamlos ausnutzen. Die Dummen in dieser Entwicklung sind einmal mehr die Verbraucher selbst und die Landwirte aus dem konventionellen Bereich. Nach Auffassung der Lemgoer Ortsgruppe des Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland sind jetzt auch die Landwirte aus OWL gefordert, Druck auf die Politik auszuüben. 3 Punkte sind erforderlich. Die Strafen sind zu erhöhen. Solange Bußgelder aus der Portokasse gezahlt werden können, wird sich die Situation nicht ändern. Futter- aber auch Düngemittelhersteller müssen öfter und unangekündigt durch öffentliche Kontrollstellen überprüft werden. Dazu muss eine Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben werden, damit die geschädigten Landwirte ihre Ausfälle ersetzt bekommen.
 
Den Verbrauchern in Lippe rät der BUND Lemgo beim Lebensmitteleinkauf mehr auf Qualität zu achten. Wer Bioprodukte in Lippe einkaufen möchte, kann auf den Internetseiten des BUND Lemgo unter http://www.bund-lemgo.de/biohoefe_und_bioprodukte_in_lippe.html die Anbieter aus Lippe finden. Biobetriebe, Anbieter von Bioprodukten und Imker, die hier noch nicht verzeichnet sind, werden kostenfrei aufgenommen.
 
Beim BUND Lemgo würde man es begrüßen, wenn noch mehr Landwirte in OWL ihre Höfe auf einen Biobetrieb umstellen würden. „Es kann nicht sein, dass die große Nachfrage nach BIO-Produkten nur mit Einkäufen aus dem Ausland befriedigt werden kann. Aus ökologischen Gründen sollten die Lebensmittel möglichst aus der Region kommen“, so Willi Hennebrüder vom BUND Lemgo. Die vom Umweltministerium geplante Erhöhung der Umstellungsprämie wird daher vom BUND ausdrücklich begrüßt.


Pressemitteilung - Lemgo, 01. Januar 2011

BUND stellt vorbildliche Natur- und Umweltschutzprojekte in einer Datenbank vor

Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland, BUND, das sind bundesweit 2.200 Gruppen, die sich für den Arten- und Naturschutz stark machen. Die nicht nur reden, sondern zur Tat schreiten und in ihrer Freizeit Bäche renaturieren, Wiesen, Hecken und Kopfweiden pflegen, alte Obstsorten erhalten, sich für geschützte Arten einsetzen, auch wenn sie dafür manchmal sogar Kritik ernten.
 
Auch auf Anregung der Lemgoer BUND-Gruppe hat nun der Bundesverband eine Datenbank erstellt, die im Internet unter http://projekte.bund.net beispielhafte Natur- und Umweltschutzprojekte auf lokaler Ebene vorstellt. Hier erfährt man, wie praktischer Arten- und Biotopschutz deutschlandweit aussieht, wo BUND-Mitglieder ehrenamtlich anpacken und welche Erfolge erzielt werden.
 
Die Lemgoer Ortsgruppe ist gleich mit 9 Projekten in der Datenbank vertreten. Unter anderem mit den Projekten zum Amphibienschutz, Wildbienenschutz und dem Streuobstwiesenprojekt. Lob gab es für die Lemgoer Ortsgruppe von Martina Löw vom BUND-Bundesverband: „Was Ihr da in Lemgo leistet, hat Vorbildcharakter – nur weiter so.“
Damit die erfolgreiche Natur- und Umweltschutzarbeit in Lemgo fortgesetzt werden kann, sucht man noch weitere Aktive, die einen kleinen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz leisten möchten. Diese können sich unter kontakt@bund-lemgo.de oder per Telefon unter 05261-970975 melden.