Vogel- und Artenschutz
Viele Tier- und Pflanzenarten sin in Ihrem Bestand gefährdert. In NRW stehen rund 45 % auf der Roten Liste. Die Rote Liste ist für NRW zum vierten Mal aufgestellt worden, zum letzten Mal 1999. In den vergangenen elf Jahren wurde die Entwicklung von etwa 12.000 Arten beobachtet. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat die Daten gesammelt und ausgewertet. Die Gesamtbilanz ist im Vergleich zu 1999 zwar konstant, es gibt aber bei einigen Arten deutliche Veränderungen. Hier gibt es die aktuellen Daten:
http://www.lanuv.nrw.de/natur/arten/roteliste.htm
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Zum Vogelschutz bieten wir Bauanleitungen für Nisthilfen mit Kurzinformationen als Download für die diverse Vogelarten an (siehe unten). Viel wichtiger ist aber der Einsatz zum Erhalt der natürlichen Lebensräumen und ihre Vernetzung. Je natürlicher und vielfältiger die Lebensräume sind, desto größer ist die Vielfalt in der Vogelwelt. Zu den Besonderheiten dieses Themenbereichs gilt der BUND-Nistkasten für Meisen und Sperlinge mit dem großen Brutraum, sowie der Nistkasten für Hornissen. Auch die Links zu den alten Vogelwerken mit den ausgezeichneten Farbtafeln von
sind eine Besonderheit. Angebote im Menü links. Das Foto rechts zeigt einen Nistkasten, dessen Innenraum dem Kleiber offensichtlich zu hell oder zu zugig war. Da hat er einfach eine Höhle mit Lehm fast ganz zugemacht. |
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Nesträuber Eichhörnchen, Elstern und RabenkrähenBei der Diskussion um den Vogelschutz spielen die Nesträuber wie Elstern, Krähen und Katzen eine große Rolle. Immer wieder wird der Abschuss von Elstern und Krähen gefordert, weil sie doch Vogelnester ausplündern. Die Vogel- bzw. Tierwelt in gut und böse einzuteilen, zeigt einmal mehr das Unverständnis für unsere Natur. Keiner käme auf die Idee, den Abschuss eines der größten Nesträuber, der Eichhörnchen zu fordern. Auf dem Foto rechts räumt ein Eichhörnchen gerade alle Eier eines Meisengeleges aus. Auch die Vorstellung man stellt Meisen mit Fallen nach, weil sie zur Dezimierung seltener Schmetterlingsraupen beitragen, macht deutlich, auf welch dünnes Eis man sich bei solchen Forderungen begibt. Naturschutz ist immer allumfassend. In der Natur ist es über Jahrtausende nicht zur Ausrottung von Tierarten durch Tiere gekommen. Die größte Gefahr für die Tier- und Pflanzenwelt kommt vom Menschen, der immer mehr in die natürlichen Lebensräume eingreift. Zum Thema Elstern und Rabenkrähen als Nesträuber gibt es zahlreiche Untersuchungen. U.a. möchten wir auf folgende Internetseite verweisen: http://www.rabenvoegel.de/elster_und_rabenkraehe_in_rheinland-pfalz.htm Der Bericht macht deutlich, dass es letztendlich um Jagdinteressen geht und man wenige Beobachtungen zur Ausplünderung von Singvogelnestern durch den Singvogel Elster dazu nutzt, Stimmung gegen die Elstern und Rabenvögel zu machen, damit sie auf die Liste des jagdbaren Wilds kommen.
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Anzahl und Anbringung von NistkästenIn einem naturnahen Garten bzw. einem naturnahen Umfeld kann man ruhig mehrere Nistkästen anbringen. Kohl- und Blaumeise sind z.B. Konkurrenten bei der Nistplatzsuche. Sind nicht genügend Nistmöglichkeiten vorhanden kann es passieren, dass zunächst eine Blaumeise einen Nistkasten belegt, später dann eine Kohlmeise den Nistkasten in Beschlag nimmt und einfach ihr Nest auf das vorhandene Gelege aufbaut. Hier helfen dann zwei Nistkästen mit unterschiedlicher Öffnungsgröße. Für Kohlmeisen sollte die Öffnung einen Durchmesser von 30-32 mm haben, für Blaumeisen 26-28 mm. Die Einfluglöcher von innen und außen leicht abrunden, damit das Gefieder der Vögel durch die scharfen Kanten nicht zu sehr leidet. Für eine zweite Brut suchen die Vögel gerne einen neuen Nistkasten, ein Grund mehr für die Erhöhung des Angebots an Nistkästen. Ergänzen kann man das Angebot auch mit Spezialkästen für Gartenbaumläufer, Grauschnäpper (Halbhöhlenbrüter) Kleiber oder Stare.
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Richtiges Aufhängen von Nistkästen
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Bauanleitungen zu Vogelnistkästen |
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HohltaubeLebensraum lichte Wälder, Waldsäume und Heckenlandschaft mit altem Baumbestand. Download: Bauanleitung-Nistkasten-Hohltaube.pdf |
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SchleiereuleLebensraum Kulturlandschaft mit Streuobstwiesen, Wiesenlandschaft mit Hecken. Nistplätze in Scheunen, Kirchen und hohen Gebäuden. Download: Bauanleitung-Schleiereulennistkasten.pdf |
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SteinkauzLebensraum Kulturlandschaft mit Streuobstwiesen, Wiesenlandschaft mit Hecken und Weiden. Nistplätze in Höhlen alter Bäume und Kopfweiden. Download: Bauanleitung-Nistkasten-Steinkauz.pdf |
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TurmfalkeLebensraum Kulturlandschaft mit Streuobstwiesen, Wiesenlandschaft mit Hecken und Weiden. Nistplätze in Kirchtürmen, unter hohen Brücken, an hohen Gebäuden, Steinbrüchen und Höhlen großer alter Bäume. Download: Bauanleitung-Turmfalkennistkasten.pdf |
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WaldkauzLebensraum lichte Wälder, Parks, Friedhöfe, Waldsäume und Heckenlandschaft. Nisthilfen auf Waldfriedhöfen tragen dazu bei, die Kaninchenplage in Grenzen zu halten. Download: Bauanleitung-Waldkauznistkasten.pdf
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FledermäuseLebensraum lichte Wälder, Parks, Gewässer, Waldsäume, Wiesen- und Heckenlandschaft. Nistplätze in Kirchtürmen, an Gebäuden hinter Außenmauern und Fassaden, auf Dachstühlen, in Höhlen großer alter Bäume. Download: Bauanleitung-fledermauskasten.pdf
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HornissenLebensraum Kulturlandschaft mit Streuobstwiesen, Wiesenlandschaft mit Hecken und Weiden. Nistplätze in Höhlen alter Bäume und Kopfweiden. Download: Bauanleitung-Nistkasten-Hornisse.pdf |
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