Naturkatastrophen und Klimawandel

Die Entwicklungen bei den Schäden durch Naturkatastrophen machen deutlich, dass es Veränderungen beim Klima gibt. Der in einem Bericht von Experten der Münchener Rückversicherung aufgezeigte Trend zeigt, dass alle bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen.
Setzt sich dieser Trend fort, dürften in nur wenigen Jahrzehnten die Schäden durch Naturkatastrophen auf ein Niveau steigen, die vielerorts die Grenzen der Finanzierbarkeit übersteigen. Bei der gegenseitigen Abhängigkeit einer globalisierten Welt wird sich dies auch nachhaltig auf die Entwicklung in industrialisierten Ländern auswirken.
In Deutschland hat zuletzt das Hochwasserkatastrophe an der Elbe in 2002 gezeigt, welche direkten Auswirkungen für Europa bestehen. Die Schäden wurden auf rund 15 Milliarden Euro geschätzt. Wären die Niederschlagsmengen im Rheineinzugsgebiet nieder gegangen, wären die volkswirtchaftlichen Schäden wegen der größeren Bebauungsdichte um ein Vielfaches höher gewesen. Konkretes Handeln zur Umkehr der Entwicklung ist dringend notwendig, um der Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen gerecht zu werden.
Die Statistik der Münchner Rückversicherung zur Entwicklung der Naturkatastrophen ist kaum bekannt. Daher bieten wir die Informationen hier an.
Wir stellen Ihnen Berichte über die Naturkatastrophen als Download zur Verfügung. Wir danken der Münchner Rückversicherung für die Überlassung und die Genehmigung zur Bereitstellung.
Naturkatastrophen 2010
Naturkatastrophen 2009
Naturkatastrophen 2008
Informationen des BUND zum Thema Klimaschutz finden Sie hier: Klima & Energie
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Lemgo, 17. November 2011
Klimawandel, Wetterextreme, endliche Ressourcen: Verheizen wir unser Klima?
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