Anleitung Obstbaumpflanzung

Auf Basis der eigenen langjährigen Erfahrungen und auch der gemachten Fehler haben wir die wichtigsten Hinweise für die Pflanzung eines Obstbaums zusammengestellt. Die Angaben betreffen die Pflanzung von Hochstämmen in einer Streuobstwiese.

Der Pflanztermin

Für die Auswahl des richtigen Pflanztermins gelten noch immer die seit hunderten Jahren bekannten Regeln (siehe historisches Dokument). Die Baumpflanzung erfolgt am besten im Spätherbst in den Monaten November bis Dezember, wenn die Blätter bereits abgefallen sind. Dann haben die Wurzeln die Möglichkeit bereits Fuß zu fassen und neue Faserwurzeln zu bilden. Spätester Pflanztermin sollte aber der April sein. Den genauen Pflanztermin kann man auch nach der Pflanzempfehlung von Maria Thun (im Buchhandel erhältlich) vornehmen.

Die Sortenwahl

Bei der Sortenwahl kommt es in erster Linie auf die individuellen Vorstellungen an. Eine grobe Sorteneinteilung kann nach Sommer-, Herbst- und Winteräpfel vorgenommen werden, wobei die Winteräpfel sich meist durch eine längere Lagerfährigkeit auszeichnen. Dann wäre noch die Unterscheidung in Tafel- und Wirtschaftsäpfel, wobei viele Wirtschaftsäpfel durchaus auch als Tafelapfel genutzt werden können. Dies ist halt auch eine Frage des individuellen Geschmacks. Manche Äpfel eignen sich besonders als Backapfel, für Apfelmus, als Dörrapfel, für Apfelsaft oder Apfelwein.

 

 

 

Dann gibt es noch Äpfel, die für Allergiker und Diabetiker besonders verträglich sind. Weitere Gesichtspunkte bei der Auswahl sind die Fragen nach Befruchtungsverhältnissen. Hier muss genau geprüft werden, welche Sorte man z.B. zusätzlich pflanzt, damit die gewünschte Sorte auch gut befruchtet wird. Die Sorte Schöner von Boskoop ist z.B. auf eine Fremdbefruchtung angewiesen. Die Frosthärte der Bäume, die Anfälligkeit gegen Krankheiten und wie lange es dauert, bis die ersten Erträge zu erwarten sind, sind weitere Fragen, die es zu klären gilt. Zuletzt wäre dann noch die Frage, welche Sorte für welchen Standort geeignet ist und wie viel Platz man überhaut im Garten hat. Hier ist die Frage zu klären, ob man sich für Spalier, Busch-, Halbstamm- oder Hochstammbäume entscheidet und welche Sorten jeweils verträglich sind. Die Vielzahl der Punkte zeigt, dass eine Fachberatung in der Baumschule Sinn macht. Diese Fachberatung ist auch bei der Umveredlung von vorhandenen Bäumen notwendig, denn nicht jede Unterlage ist für jede Sorte geeignet.

Die Auswahl des Standortes

Die Obsterträge hängen maßgeblich vom Zustand des Bodens und von der Tätigkeit der Mikroorganismen ab. Der von Leben erfüllte Kulturboden schließt Nährstoffe für die Pflanze auf, hält Niederschlagswasser in Kapillaren fest und ermöglicht durch seine stabile Krümelstruktur den Gasaustausch der Wurzeln. Das nebenstehende Foto zeigt einen Boden mit gesunder Bodenstruktur. Die von den Regenwürmern angelegten Kanäle verfügen über reichlich Nährstoffe und können von den Wurzeln genutzt werden.

Tonböden und Sandböden sind im Prinzip ungeeignet. Obstbäume vertragen weder Staunässe noch haben sie es gerne, wenn der Boden schnell austrocknet. Eine Tonschicht muss durchstochen und im Pflanzbereich der Bodengroßflächig ausgetauscht werden. Bei Sandböden muss Humusboden eingebracht bzw. durch eine ständige Mulchschicht der Aufbau einer Humusstruktur gefördert werden.

Das Thema Erdstrahlen und Wasseradern im Zusammenhang mit der Anpflanzung von Obstbäumen sollte nicht unbeachtet bleiben. Kernobstsorten vertragen meist keine Wasseradern, wogegen Steinobstsorten mit Wasseradern meist gut zurecht kommen. Wir wissen, dass dieses Thema durchaus umstritten ist, falsch kann es aber nicht sein, dies einfach bei einer Anpflanzung zu berücksichtigen.

Der Pflanzabstand zum jeweils nächsten Obstbaum sollte bei Hochstämmen mindestens 8 m, besser 10 m betragen. Der Abstand zu einem Wald, einer Hecke mit Bäumen oder hohen Häusern sollte wegen der Schattenwirkung mindestens 20 m, besser 25 m betragen.

Das Pflanzloch

 
Mit einer Gabel wird der Mittelpunkt des Pflanzloches markiert
Mit einer Gabel wird der Mittelpunkt des Pflanzloches markiert

Das Pflanzloch sollte einen Durchmesser von 80 cm, besser 100 cm haben. In Abhängigkeit von der Bodenstruktur wird das Pflanzloch auf eine Tiefe von 40 cm bis 50 cm ausgehoben und der Boden mit einer Grabegabel weitere 20 cm tief gelockert.

Feste Unterschichten müssen durchgestoßen werden, damit Feuchtigkeit abfließen kann und sich die Wurzeln gut entwickeln können. Die Skizze zeigt die notwendigen Lockerungsbereiche des Bodens. Beim Aushub die Grassoden abstechen und zur Seite legen.

Die Vorbereitung der Pflanzerde

Damit sich der Baum gut entwickeln kann, erfolgt eine Vorratsdüngung. Je nach vorhandener Bodenstruktur wird die Erde mit reifem Kompost bis zum Verhältnis 1 : 1 gemischt. Bitte aus öklogischen Gründen (Erhalt der noch wenigen Moore mit seltensten Tier- und Pflanzenarten) keinen Hochmoortorf verwenden. Vorsicht, auch Garten- und Pflanzerde enthält meist einen großen Hochmoortorfanteil. Nach der Kritik an der Zerstörung der Moore sind fast alle Erzeuger dazu übergegangen, den Torf umzubenennen. Den Hinweis auf den Hochmoortorfanteil findet man nur versteckt bei den Inhaltsangaben. Hochmoortorf hat zudem einen viel zu geringen PH-Wert, ist wenig nährstoffreich und damit als Dünger ungeeignet.

Den Erdaushub am besten in einen Bottich geben. Dies erleichtert das Mischen und Zerkleinern. Etwas Stein- und Algenmehl hinzugeben. Steinmehl enthält wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente. Die Wurzeln wachsen so besser an. Algenmehl sorgt für eine erhöhte Widerstandskraft gegen Krankheiten und Schädlinge.

Auf keinen Fall frischen Mist ins Pflanzloch einbringen. Steine oder alte Wurzelteile auf jeden Fall entfernen.

 

Die Vorbereitung der Pflanzung

Es ist falsch alle Wurzeln vor dem Pflanzen zurückzuschneiden, damit sie vielleicht besser in eine kleine Pflanzgrube passen. Nur gequetschte, beschädigte und einzelne dickere oder überlange Wurzeln werden eingekürzt.

Vor der Pflanzung wird in das Pflanzloch wieder ein Teil der gemischten Erde eingebracht. Zum Schutz gegen Wühlmäuse sollte ein unverzinkter bzw. möglichst dünner verzinkter Draht verwandt werden (siehe Foto). Auf den Draht geben wir dann wieder etwa 10 bis 15 cm von der Mischerde. Man darf nicht tiefer pflanzen als bis zum Wurzelhals, und die Veredlungsstelle muss sich etwa handbreit über dem Boden befinden. Dabei muss wieder bedacht werden, dass sich das Erdreich in der Pflanzgrube noch nachträglich senkt. Eine Latte über dem Pflanzloch hilft die genaue Höhe zu bestimmen.

Die Pflanzung

 
 

Die Pfähle können vor oder nach der Pflanzung des Baumes eingeschlagen werden. Sie sollten eine Länge von 2 m bis 2,25 m haben. In Obstwiesen mit Rinder- oder Pferdebeweidung 2,75 m bis 3 m. Sie werden etwa 50 cm tief eingeschlagen. Der Abstand vom Baum sollte etwa 60 cm betragen. Das Anpfählen der Baumes ist zunächst wegen der geringen Verankerung der Wurzel im Boden erforderlich, ferner bewahrt es den Baum vor Windbruch und fördert den geraden Wuchs des Stammes.

In Wiesen ohne Beweidung reichen 2 Pfähle aus. Soll ein Schutzgatter erstellt werden, sind 3 oder 4 Pfähle notwendig. Der Abstand zum Baum sollte 50 cm bis 70 cm betragen.

Das vermischte Erdreich wird nun nach und nach ins Pflanzloch gegeben.

Vorsicht, der Baumstamm darf durch die Schaufel nicht verletzt werden. Nach ein paar Schaufeln die Erde leicht antreten. Ist die Erde relativ trocken, sollte sie auch gut angefeuchtet werden. Nach Möglichkeit Regenwasser verwenden, weil dies weicher ist als Leitungswasser. Nach 2 bis 3 Durchgängen müsste das Pflanzloch dann ganz mit Erde gefüllt sein.

Der Wühlmausschutz

Wühlmäuse können ganze Obstbaumpflanzungen vernichten. Besonders in Wiesen mit hohem Grasbestand fühlen sie sich wohl. Für Baumschulen und Gartenmärkte sind Wühlmäuse mit die besten Verkaufsförderer. Gute Obstbaumschulen weisen aber darauf hin, dass ein Schutz gegen Wühlmäuse unerlässlich ist und auf Dauer viel Geld einspart.

Förderung der Nützlinge - In Streuobstwiesen ist es besonders wichtig, die natürlichen Feinde zu fördern und ein ökologisches Gleichgewicht herzustellen. Fallen und Vergrämungsmittel helfen nur für kurze Zeit. Wühlmäuse sind intelligent und lernen schnell. Es wird vermutet, dass durch Ausdünstungen von gefangenen Tieren die übrigen gewarnt werden. Es wird immer wieder beobachtet, dass nach ersten Erfolgen die Fallen mit Erdreich zugeschoben bzw. sie umgangen werden. Problem ist auch, dass die nützlichen und geschützen Maulwürfe ebenso gefangen werden und Wühlmäuse aus der Nachbarschaft ständig neu einwandern.

Mauswiesel benötigen einen Unterschlupf. Durch die Anlage von Stein- und Totholzhaufen kann man ihnen helfen.

Turmfalken und anderen Greifvögeln benötigen kann man mit Ansitzstangen helfen. Auch Nistkästen für Turmfalken sind sinnvoll.

Steinkäuze und andere Eulenarten benötigen eine Höhle. Hier helfen künstliche Nisthilfen.

Auf der Internetseite der BUND-Ortsgruppe http://www.bund-lemgo.de/vogelschutz-artenschutz.html finden Sie Downloads von Bauanleitungen.

Ein weiterer Schutz bietet die Beweidung mit Schafen. Kurzes Gras und ständiges Hufetrappeln hält die Wühlmäuse fern.

Das rechte Bild zeigt was passiert, wenn man einen Wühlmausschutz mit einem dicken verzinkten bzw. feuerverzinkten Draht- bzw. Gittergeflecht ca. 1,0 bis 1,5 mm Stärke erstellt (hier geliefert von einer Baumschule). 15 Jahre nach der Pflanzung eines Birnbaumes starb dieser ab. Der Wühlmausschutz aus verzinktem Draht ist praktisch unversehrt. Die Wurzeln hatten keine Chance ins tiefere Erdreich vorzustoßen. Nur einzelne Wurzeln haben dies geschafft, wurden dann aber abgeschnürt. Unverzinkter Draht rostet nach 2 bis 3 Jahren durch, bzw. bei dünnem verzinkten Draht können die Wurzeln ins umliegende Erdreich eindringen. Bei großen Wühlmausproblemen kann feuerverzinkter Kaninchendraht eingesetzt werden, dieser sollte aber eine Drahtstärke von 0,7 mm nicht übersteigen. Wichtig ist, dass der Drahtkorb vollständig an den Stamm heranragt, damit die Wühlmäuse kein Schlupfloch finden.

Abschluss der Pflanzung

Nachdem der Pflanzkorb mit Erdreich bedeckt wurde, werden die Grassoden wieder aufgebracht. Direkt um den Stamm werden sie umgekehrt gelegt und weiter außen normal. Im Innenbereich wird so das Graswachstum etwas zurückgedrängt.

Außen sind die Grassoden etwas höher, so dass eine Giesmulde vorhanden ist. Auf diese Mulde kann dann noch 3 cm - 6 cm Rindenmulch oder Häckselmaterial aufgebracht werden. Die Bodenbedeckung verhindert ein schnelles Austrocknen. Kleinstlebewesen und Regenwürmer sorgen nun für eine kontinuierliche Versorgung der Feinwurzeln mit Nährstoffen, indem sie das Bodenbedeckungsmaterial in Humus umwandeln. Die Regenwürmer transportieren dann diese Nährstoffe auch in ihre Kanäle, die zum Teil bis in eine Tiefe von einem Meter reichen. Diese Kanäle werden dann wieder von den Feinwurzeln genutzt.

Die Grassoden werden fest angetreten und der Baum zum Schluss noch einmal gut gewässert.

Besonders im ersten Jahr nach der Pflanzung sollte bei längeren Trockenperioden (ab 3 bis 4 Wochen) eine Bewässerung der Neuanpflanzung erfolgen. Bei sandigem Untergrund natürlich schon etwas früher.

Der Pflanzschnitt

Der Obstbaum lässt beim Verpflanzen ein Teil der kleinen Saugwurzeln in der Erde des alten Standortes und die gestörten Wurzeln sind in den meisten Fällen nicht imstande, die vielen Knospen einer unbeschnittenen Krone zu ernähren und zum kräftigen Durchtreiben zu bringen. Wenn nun auch bei kräftigen Bäumen, sehr gutem Boden und günstigen Witterungsverhältnissen der Baum gut austreibt, so werden die Triebe zu lang und schlottrig und der Baum muss im anderen Jahre ins alte Holz zurückgeschnitten werden, und damit geht dann ein volles Jahr verloren. Aus diesem Grunde sollte man im Herbst oder im Frühjahr gepflanzte Bäume stets im Frühjahr scharf zurückschneiden. Je schärfer ich zurückschneide, desto kräftigeren Holztrieb habe ich zu erwarten und bekomme dadurch die Grundlage für eine sich gut aufbauende Krone. Unzählige Beispiele habe ich gesehen, wo die Bäume durch Unterlassens des Schneidens beim Pflanzen jahrelang kümmerten, ehe sie in flottes Wachstum kamen. Darum schneidet den gepflanzten Baum scharf zurück, in den kommenden Jahren aber nur so viel, als es zum Kronenaufbau erforderlich ist. (übernommen aus Gartenzeitschrift Erfurter Führer Nr. 6/1917)

 

Schutz der Anpflanzung

 
 

Um eine gute Stabilität herzustellen, werden die Pfähle nun durch Latten oben und unten fest verbunden. Auf die Pfähle wird zum Schutz vor den Weidetieren ein Maschendraht angebracht.

 
 

Die Gurte halten den Baum in der Mitte. Etwas Spielraum müssen sie haben. Der Vorteil der Gurte im Vergleich zum Kokosstrick ist seine leichtere Veränderbarkeit. Das rechte Bild nach einem Jahr zeigt, dass der Gurt zu straff ist. Hier braucht man die Gurte einfach nur zu lockern und wieder neu zu befestigen. Auch sind die Gurte wesentlich preiswerter als der Kokosstrick. Fast in jedem Autohaus oder bei einer Autoverwertung erhält man alte Sicherheitsgurte. Alte Fahrradschläuche sind eine gute Alternative, weil sie einen gewissen Spielraum ermöglichen.

Pflanzung eines Obstbaumes im Überblick

 

 

Tricks, Tipps und Fehler bei der Obstbaumpflanzung

 
 

Beim Schutz vor Wildverbiss nimmt man verzinkten Draht (s. Foto links). Die Drahthose sollte eine Höhe von mindestens einem Meter, besser 1,50 m haben. Der Durchmesser sollte etwa 25 cm bis 30 cm betragen, damit man die Schutzhosen in den nächsten 10 bis 15 Jahren nicht austauschen muss. Die Drahthose lässt sich unten leicht mit einem Stock feststellen. Alternativ oder ergänzend wird die Drahthose oben an zwei gegenüberliegenden Seiten mit einem einfach umgebogenen Draht an den äußeren Schutz festgehakt (Foto rechts).Dies verhindert, dass die Drahthose die Rinde verletzt. Die so genannten Wildschutzspiralen (Fotos unten) sind nicht geeignet.

 

Ein Rehbock schiebt sie leicht zur Seite und schält dann die Rinde ab. Zudem ist der Stamm schon nach wenigen Jahren Wachstum wieder ungeschützt. Auch bleibt es unter der Spirale nach Regenfällen lange feucht. Im Winter führt dies zu Frostschäden an der Rinde, zudem bilden sich beim feuchtwarmen Klima schnell Pilzkulturen. Auch Kleingetier fühlt sich hier wohl und schädigt die Rinde.

Negativbeispiel einer Anpflanzung
Negativbeispiel einer Anpflanzung

Die Mühe dieser Anpflanzung hätte man sich sparen können. In den ersten Jahren braucht der neu gepflanzte Baum eine Anbindung an Pfähle, damit der Sturm ihn nicht umweht. Dann fehlt noch der Wildschutz und ohne regelmäßigen Schnitt verkommt der Obstbaum völlig.

 
 
 

Die Fehler von links nach rechts

Bild 1 zeigt eine so genannte Ausgleichspflanzung, die am Rande eines Buchenwaldes erfolgte. Wegen der Beschattung kann sich der Baum kaum entwickeln. Dazu fehlt noch der Verbissschutz und das Dornengestrüpp ist auch nicht dazu geeignet ein gesundes Wachstum zu ermöglichen.

Im Bild 2 einer Skizze zur richtigen Pflanzung von Obstbäumen steht der Pfahl zu nahe am Baum. Beim Einsetzen bzw. Einschlagen des Pfahl können Baum und Wurzeln leicht verletzt werden. Durch das Baumwachstum kommt es in den nächsten Jahren sehr schnell zu einer Verbindung zwischen Pfahl und Baum. Auch können sich die Wurzen nicht frei entwickeln. Weiteres Problem, soll der Pfahl wieder herausgenommen werden, kann es zu Verletzungen an den Wurzeln und am Baumstamm kommen.

Im Bild 3 (oben) sind Zaun und Latten des Beweidungsschutzes zu weit nach unten gezogen. Es bildet sich Gestrüpp, in dem sich die Wühlmäuse sicher fühlen. Eine Entfernung von Gras und Seitentrieben des Baumes ist nicht möglich. Erhöht man den Abstand auf etwa 25 cm (Bild unten) fressen die Schafe das Gras bis an den Rand des inneren Drahtkorbes weg und auch die Säuberung ist problemlos möglich.