Menschen tragen eine Erdkugel

BUND Ortsgruppe Lemgo

Die Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND Lemgo) wurde 1984 gegründet und arbeitet seit diesem Zeitpunkt ehrenamtlich in allen Bereichen des Natur- und Umweltschutzes. Diverse Informationen zu unserer Arbeit finden Sie unter Projekte. Unser Ziel ist es, über unsere Arbeit zu informieren und für alle interessierten Bürger Informationen zum Bereich Natur- und Umweltschutz zur Verfügung zu stellen.
Die Statistik zu unserem Internetauftritt weist für das Jahr 2013 insgesamt 153.770 unterschiedliche Besucher aus. Dazu kommen noch mehr als 90.000 Besucher unserer Obstsortendatenbank. Dies ist Ansporn die Seiten weiter zu vervollständigen und zu optimieren. Sie finden hier zahlreiche Downloads zu Fragen der Bereiche Abfall, Energie, Klimawandel, Entwicklung der Naturkatastrophen, Naturschutz, Naturgarten und Wasser.

Über die Arbeit der Ortsgruppe informieren wir unter Aktivitäten BUND-Lemgo. Dort finden Sie Angaben zu den Obstsorten aus den betreuten Streuobstwiesen. Außerdem wurden inzwischen 250 Obstsortenlisten aus alten Obstbüchern mit über 50.000 Obstsorten ins Internet gestellt. Dies erleichtert die Suche nach Beschreibungen und der Verbreitung von Obstsorten. Die Angaben findet man unter "Alte Obstsorten".
In unserer Obstsortendatenbank befinden sich Farbtafeln und Beschreibungen aus alten Sortenwerken zu mehr als 3.500 Obstsorten.

Für Vogelfreunde gibt es ein Highlight. Einen direkten Zugriff auf 391 Vogeldarstellungen aus Naumanns Klassiker Vögel Mitteleuropas in der Rubrik Vogelschutz. Natur- und Umweltschutzprojekte des BUND Lemgo werden auch auf den Internetseiten des BUND-Bundesverbandes unter Projekte Bund (Suchwort Lemgo) vorgestellt.

Eine Übersicht über alle Exkursionen, Vorträge und sonstige Veranstaltungen finden Sie unter Termine BUND Lemgo

Für Anregungen sind wir immer dankbar. Eine Verlinkung zur Homepage dürfen Sie gerne vornehmen.

Danke für Ihren Besuch
BUND Ortsgruppe Lemgo

Copyright Fotos
Mit Ausnahme der gesondert gekennzeichneten Fotos besitzt der BUND Lemgo die Rechte an den Fotos. Anfrage zur Nutzung an BUND Lemgo senden.

August 2014 – NDR-Fernsehen berichtet über BUND-Projekt zum Thema Apfelallergie

 

Nahaufnahme - Schöner vom Lindenhaus

Szene - Apfel probieren

NDR-Redakteurin
Susanne Kluge-Paustian

Zum Thema gibt es auf einer eigenen Internetseite

- umfangreiche Informationen - Liste zu verträglichen und unverträglichen Apfelsorten auf Basis von Meldungen betroffener Allergiker - Meldeliste -

- Projekt Versand verträgliche Apfelsorten - Bezugsquellenliste für alte Apfelsorten - Baumschuladressen bundesweit mit alten Apfelsorten im Bestand -

 Link - Apfelallergie


Die Natur braucht eine Lobby!
Unsere Kinder eine lebenswerte Zukunft!

Werden auch Sie Mitglied beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland. Wir freuen uns über aktive und passive Mitglieder. Neumitgliedern bieten wir besondere Werbeprämien an, unter anderem einen Nistkasten mit großem Brutraum. Prämien siehe Mitgliedschaft

Weitere Informationen zu dem vom BUND Lemgo entwickelten Nistkasten.

Daneben erhalten Sie 4 Ausgaben des BUND-Magazins und wer einmal in einem wunderschönen Naturumfeld Urlaub machen möchte, für den bietet der BUND Übernachtungsmöglichkeiten im Burghotel Lenzen zu Vorzugspreisen an. Siehe unter: Natururlaub
Wer einfach bei unserer praktischen Arbeit mithelfen möchte ist immer herzlich willkommen. Einfach eine Email senden. Dann informieren wir Sie über die anstehenden Arbeiten.


Juni 2014 - Lemgo

Der BUND-Kreisverband Lippe startet eine Sonderaktion
zur Förderung der Eigenkompostierung mit einer Sammelbestellung für Thermokomposter
 


 

Januar 2014 - Berlin

Protest gegen Industrialisierung der Landwirtschaft

Mehr als 70 Teilnehmer aus Lippe sind zur Demonstration gegen die Industrialisierung der Landwirtschaft nach Berlin gefahren und dies obwohl bereits um 5.30 Uhr abfahren musste. Insgesamt hat man rund 30.000 Teilnehmer gezählt, was nochmals eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Grund für den Protest sind u.a. die artfremde Massentierhaltung, die von der EU auch noch gefördert wird, der umfassende Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung und die mit der Ausbringung des Düngers verbundenen Belastungen von Gewässern und Grundwasser. Große Sorgen bereitet das geplante Freihandelsabkommen mit den USA. Hier wird befürchtet, dass damit die GEN-Produkte in Europa Einzug halten.

Weitere Informationen:
:::  Wir-haben-es-satt.de
:::  Bund-lemgo.de Massentierhaltung und Antibiotika
:::  Pressebericht Lemgo news
:::  Film zur Demo in RBB

 


Dezember 2013 / Januar 2014

BUND-Lemgo-Projekt zur Abfallvermeidung

Mit dem durchschnittlichen Verbrauch von rund 500 Plastiktüten pro Jahr trägt jeder Europäer zu einer inakzeptablen Ressourcenverschwendung und zur Umweltverschmutzung bei. Plastiktüten landen nicht selten in der Natur. Sie gefährden und töten viele Landtiere und Meereslebewesen, die sich oft darin verheddern oder sie zusammen mit anderen Plastikteilchen für Nahrung halten. Viele Plastiktüten landen aber auch in der Müllverbrennung und tragen somit bei Herstellung, Vertrieb und anschließender Verbrennung zum Treibhauseffekt bei.
Aus diesem Grunde hat der BUND Lemgo in Zusammenarbeit mit den Inhabern von Wochenmarktstände und Biohöfen ein Projekt gestartet mit dem Ziel, dass mehr Bürger auf Plastiktüten beim Einkauf verzichten. Weitere Informationen zum Projekt (Bestellung Plakate etcl) und zu den Möglichkeiten der Abfallvermeidung finden Sie unter Abfallvermeidung

Pressebericht:  Lippe akutell /  Lippische Wochenschau  / Der Spiegel

Deutsche Umwelthilfe startet Petition gegen Plastiktüten
Zehntausend Einweg-Plastiktüten gehen in Deutschland pro Minute über die Ladentheke. Das macht 5,3 Milliarden Stück pro Jahr! Die DUH engagiert sich gegen den Tütenwahnsinn. Mit der Kampagne „Einwegplastik kommt nicht in die Tüte“ wirbt sie für umweltfreundliche Mehrweg-Tragetaschen.
Der Handel soll nach DUH-Meinung freiwillig auf Einweg-Plastiktüten verzichten und stattdessen Mehrweg-Alternativen anbieten. Von der neuen Bundesregierung fordert die DUH eine Abgabe in Höhe von 22 Cent auf jede Einwegtüte. DUHwelt-Leser können den politischen Druck verstärken, indem sie hier unsere Petition gegen die Tütenflut unterzeichnen. Wenn uns der Verstand sagt, dass die Verschwendung von begrenzt vorhandenen Ressoursen möglichst eingeschränkt werden soll, muss jetzt sofort gehandelt werden und nicht wie die EU plant erst im Jahr 2020.

Mitmachen bei der DUH-Petition gegen Plastiktüten - März 2014 Start BUND-Aktion zum Plastikfasten


November 2013

Oberdieck-Preis an Willi Hennebrüder

Der deutsche Pomologenverein und die Stadt Naumburg haben den nach dem bedeutenden Pomologen (Obstkundler) des 19. Jahrhunderts benannten Oberdieck-Preis an Willi Hennebrüder vom BUND in Lemgo verliehen. In der Laudatio von Dr. Norbert Clement vom Pomologenverein werden die vielfältigen Aktivitäten von Willi Hennebrüder für den Erhalt alter Obstsorten gewürdigt. Die Laudatio stellen wir hier als Download zur Verfügung -Laudatio-

Der Vorstand des BUND Lemgo gratuliert herzlich.

Presseberichte:
::: lippenews
::: Lippe Blatt
::: LNN

Oberdieckpreis - Sandstein mit Apfelbuchabbildung

Bürgermeister Stefan Hable, Willi Hennebrüder, Dr. Norbert Clement

 


Oktober 2013 

BUND-Projekt "Omas Apfelkuchen lebt wieder auf"

Bei Oma und Uroma wurde nicht einfach irgendein Apfel für Apfelkuchen genommen. Da musste es schon ein Dülmener Rosenapfel, ein Kaiser Wilhelm, ein Jakob Lebel oder ein Schöner aus Boskoop sein. An diese Tradition knüpfen wir an und konnten inzwischen 4 Cafés gewinnen, die sich in Lippe am BUND-Projekt beteiligen.

Im Café Vielfalt präsentierten die Beteiligten der Presse diverse Apfelkuchen mit alten Apfelsorten. Die einhellige Meinung der Presse "Einfach lecker". Unsere Empfehlung daher, einfach selbst einmal ausprobieren.

Weitere Informationen zu den beteiligten Cafés und zum Projekt unter: Omas Apfelkuchen

 


September 2013

Fernsehbericht in der Servicezeit zum Thema Apfelallergie

In der Sendung Servicezeit wurde das Thema Apfelallergie aufgegriffen und dabei wurden die in der Streuobstwiese Lindenhaus im letzten Jahr aufgenommenen Bilder verwendet. Leider gibt es wieder Falschaussagen im Bericht, z.B. Ziel von Neuzüchtungen ist es einen besseren Geschmack zu erreichen. In der BUND-Streuobstwiese treten wir gerne den Gegenbeweis an was Geschmack und Geschmacksvielfalt anbelangt.

Ziel der Neuzüchtung ist die angeblich größere Verbraucherakzeptanz = Farbe möglichst viel rot, Äpfel möglichst süß und keine Braunfärbung des Fruchtfleiches nach dem Anbeißen bzw. Anschneiden. Auch die Aussage, dass es die alten Sorten noch in den BIO-Läden gibt ist leider falsch, da auch dort fast ausschließlich die Neuzüchtungen angeboten werden. Wer Bezugsquellen für alte Apfelsorten sucht kann eine Lieferantenliste bei uns anfordern.

Die Aussage zur längeren Lagerfähigkeit der Neuzüchtungen bis zu einem Jahr bezieht sich auf die CA-Apfellagerung ("controlled atmosphere") bei der der Energieaufwand sehr hoch ist. In CA-Lagern werden Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Sauerstoff und Kohlendioxidgehalt mit moderner Mess- und Regeltechnik überwacht und auf dem gewünschten Niveau gehalten und somit der Reife- und Alterungsprozess wesentlich verlangsamt. Diese spezielle Lagerung führt bei allen Obstsorten zu einer längeren Lagerfähigkeit. Alte Apfelsorten haben eine natürliche Lagerfähigkeit von bis zu 8 Monaten im kühlen Keller und damit eine wesentlich bessere Ökobilanz.

hier der Fernsehbeitrag: WDR - Dazu auch unsere Internetseite mit umfassenden Informationen zum Thema Apfelallergie Apfelallergie


August 2013 

EU-Pläne gefährden Sortenvielfalt auch bei Obstsorten - Bitte Petition unterzeichnen

Derzeit wird in Brüssel eine neue EU-Saatgutverordnung vorbereitet. Wenn die Pläne der Generaldirektion für Gesundheit und Verbraucherpolitik aufgehen, werden noch mehr seltene und alte Sorten von Obst, Gemüse und Getreide vom Markt verschwinden. Diesen Vielfaltssorten und auch den Öko-Sorten werden bürokratische Steine in den Weg gelegt, während die Macht der Agroindustrie weiter gestärkt wird. Die Arbeit aller Erhaltungsinitiativen alter Gemüse- und Obstsorten sowie auch das Engagement für die Erhaltung – und Weiterentwicklung – der biologischen Vielfalt im Bereich der Obstsorten wird gefährdet.

Die derzeit bekannten Entwürfe für eine neue EU-Saatgutverordnung fördern die Konzentration von Saatgut und Obstsorten in den Händen weniger Konzerne der Industrie. Das ist nach unserer Auffassung völlig inakzeptabel. Eine neue EU-Saatgutverordnung muss für Vielfaltssorten, bäuerliche Sorten und Öko-Züchtungen geeignete Voraussetzungen schaffen. Liebhabersorten müssen nicht nur in Genbanken, sondern ohne Bürokratie auf dem Markt verfügbar sein.

Ein Beispiel für die unsinnigen Pläne der EU ist z.B. das Problem der Apfelallergien. Viele der alten Apfelsorten sind für Allergiker verträglich. Nach den Plänen der EU würden diese Apfelsorten aber weitgehend vom Markt verschwinden. Auch so genannte Wirtschaftsäpfel, die für Apfelsaft oder Apfelkuchen besonders geeignet sind wären von den EU-Plänen betroffen, weil sie nicht in so großen Mengen nachgefragt werden. Damit die Pläne der EU verhindert werden bitten wir Sie die Petition gegen die geplante Verordnung zu unterzeichnen: Petition

 

 


Juli 2013

Ungewöhnliches Ereignis - Sächsische Wespe wählt Wildbienenschaukasten zum Nestbau

In der Streuobstwiese am Lindenhaus kann man ein ungewöhliches Schauspiel beobachten. Dort hatte sich in einem Wildbienenschaukasten ein Wespenvolk der Sächsischen Wespe eingenistet. Diese kurzlebige Wespenart ist als sehr friedlich bekannt, baut aber ihre Nester im Normalfall in und an Gebäuden und in Kugelform.

Wespen sollten geschützt und nicht bekämpft werden. Wie alle staatenbildenden Wespenarten ist der Nachwuchs auf Eiweißnahrung angewiesen was bedeutet, dass sie Kleinstinsekten jagen und somit zum ökologischen Gleichgewicht beitragen. In der Streuobstwiese dezimieren sie z.B. den Bestand der Kirschfliege, was wiederum weniger Maden in den Kirschen zur Folge hat. Mit Wespen in Frieden leben. Man darf sie nur nicht ärgern, an ihre Behausung klopfen oder nach ihnen schlagen.

Weitere Bilder und Informationen siehe unter: www.bund-lemgo.de
 


Obstsortenlehrpfad an der Streuobstwiese Lindehaus erweitert – ein Besuch lohnt sich

Der Lehrpfad an der Streuobstwiese am Lindenhaus wurde im Juli 2013 um 5 Informationstafeln zu alten Obstsorten erweitert. Dabei wurden 2 Bäume gespendet.
Die Pflaumensorte Emma Leppermann. Die Sorte wurde bereits 1897 vom Gärtner Leppermann in Förderstedt bei Magdeburg gezogen und nach seiner Frau benannt. Spender ist hier Sandro Bolli.

Den Korbiniansapfelbaum spendeten Annemarie und Fritz Knafla. Die Sorte ist nach Korbinian Aigner benannt. In Bayern wurde er wegen seines besonderen Engagements zur Förderung des Obstbaus einfach nur Apfelpfarrer genannt. U.a. hat er einen Obstbauverein gegründet und fast 1.000 Obstsorten gezeichnet. Weil er in Predigten Adolf Hitler kritisierte wurde er denunziert, 1940 zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und anschließend ins Konzentrationslager überführt. 1941 kam er nach Dachau in den Priesterblock. Dort züchtete er auf einem kleinen Streifen Land Apfelbäume, die er zunächst KZ 1, KZ 2, KZ3 und KZ 4 nannte. Kurz vor Kriegsende gelang ihm auf dem Verlegungsmarsch die Flucht. Die Sorte KZ 3 stellte sich als guter Tafelapfel heraus und wurde nach ihm umbenannt.
Hier ein umfassender Bericht über Korbinian Aigner: Apfelpfarrer.pdf

Der Hintergrund dieser Apfelsorte war für die Aktiven im BUND Lemgo auch der Grund den Korbiniansapfel mit auf die Streuobstwiese zu pflanzen. BUND-Vorsitzender Eckhard Buschmeier bedankte sich bei den Spendern. Mit den beiden Bäumen konnte der Sortengarten auf über 80 verschiedene Apfelsorten erweitert werden.
Sortenschilder gibt es nun auch zu den recht seltenen Sorten Champagnerrenette, Sertürners Renette und Weißes Seidenhemdchen.
Die gesamte Sortenübersicht gibt auf den Internetseiten unter Apfelsorten.


Die Wiesenmahd mit Kaltblütern ist Jahr für Jahr
ein besonderes Ereignis in der Streuobstwiese Am Lindenhaus.

Mehr dazu hier: Wiesenmahd 2013

Interessierte Zuschauer


BUND-Bekenntnis – Wasser und Sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht – Unterschriftenaktion

Die EU-Kommission plant die Privatisierung der Trinkwasserversorgung voran zu bringen. Wasser ist aber ein Öffentliches Gut, keine Handelsware - Wir fordern die Europäische Kommission zur Vorlage eines Gesetzesvorschlags auf, der das Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung entsprechend der Resolution der Vereinten Nationen durchsetzt und eine funktionierende Wasser- und Abwasserwirtschaft als existenzsichernde öffentliche Dienstleistung für alle Menschen fördert. Diese EU-Rechtsvorschriften sollten die Regierungen dazu verpflichten, für alle Bürger und Bürgerinnen eine ausreichende Versorgung mit sauberem Trinkwasser sowie eine sanitäre Grundversorgung sicherzustellen.

Einen Beitrag von Monitor zum Thema finden Sie hier: www.youtube.com
Damit die EU-Pläne verhindert werden gibt es europaweit eine Unterschriftenaktion von Bürgergruppen und Umweltverbänden. Eine Million Unterschriften sind notwendig. Hier der Link: www.right2water.eu/de
Passend dazu auch eine Darstellung von Erwin Pelzig www.youtube.com
In der Bundesregierung wird inzwischen auch über die Haltung gestritten. Hier ein Link zu einem Spiegelbeitrag: www.spiegel.de
Weitere Informationen zum Thema siehe auch: www.bund-lemgo.de

Neueste Meldung – Bürgeraktion hat Erfolg: www.sueddeutsche.de


Auszeichnung für BUND-Mitglied Ulrike Struck

Unser BUND-Mitglied Ulrike Struck (Foto rechts bei unserer Fahrradtour 2011) wurde für ihr Projekt "Seedballs" beim UN-Projekt Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Ulrike, wir gratulieren Dir herzlich und sind Stolz darauf solche Mitglieder in unseren Reihen zu haben. Möge die Auszeichnung dazu beitragen, dass noch viele Deiner Kugeln mit Wildsamen die Natur bereichern.
Projektinformationen siehe auch: www.seedball-manufaktur.de

Informationen zum Projekt findet man unter der u.a. Internetadresse. Noch ein Vorschlag. Wenn man einen Kindergeburtstag einmal mit einer besonderen Rallye bereichern möchte, dann sind die Seedballkugeln von Ulrike Struck genau das Richtige. Es wird den Kindern als Guerilla-Gärtner sicher einen Heidenspaß bereiten die Kugeln auf Brachflächen zu vergraben und dann in der nächsten Zeit zu beobachten, was aus ihrer Aktion geworden ist. So kann man auch Kindern die Natur etwas näher bringen.


BUND Lemgo bietet restaurierte Farbtafeln zur Obstsortenveredlung von Philipp Held an.

Ehemals gehörten die Obstsortenveredlung zur praktischen Ausbildung an den Schulen. Um dies sehr anschaulich zu machen brachte 1902 Philipp Held als Lehrer der Stuttgarter Gartenbauakademie und erfahrener Gärtner Farbtafeln zu den einzelnen Veredlungsarten heraus die sehr schnell den Weg in die Schulen fanden und dort noch bis Anfang der 50er Jahre eingesetzt wurden.
Die Tafeln sind in ihrer Art einmalig. Mit ihrer Hilfe kann man oft leichter verstehen, wie man Obstsorten aufveredelt. Umfangreiche Informationen zum Thema und die Hinweise zur Bestellung gibt es unter:  Veredeln_von_Obstbaeumen

 

Als besonderen Erfolg sehen wir einen Bericht zu den Tafeln und zur Restaurierung in der Zeitschrift Liebes Land an.
Auf 4 Seiten berichtet die Zeitschrift über die Tafeln und das Projekt des BUND Lemgo.
Den Bericht bieten wir hier als Download an: PDF

Dank an die Redaktion von Liebes Land für die Zustimmung den Artikel hier anzubieten.


Die Foto-AG des BUND Lemgo lädt zu ihrem nächsten Treffen ein. 

Termine siehe Webseite der Foto AG
Treffpunkt: Friesenstube in der Mittelstraße (gegenüber EUZ)
Leitung: Marc Goedecke

Alle Interessenten, die Freude an der Naturfotografie haben, sind willkommen.
Anfragen dazu beantworten wir gerne.   

  
www.bund-lemgo-naturfoto.de

Stare auf Vogelbeerbaum
Foto: Karsten Höhne


BUND Lemgo bundesweit auf Platz 1

Seit 2010 gibt es einen bundesweiten Wettbewerb zur Werbung von Neumitgliedern durch BUND-Gruppen. Zum zweiten Mal hat die Lemgoer Ortsgruppe den Platz 1 belegt. Nach Aussage von Eckhard Buschmeier (Vorsitzender BUND Lemgo) sind es vor allen Dingen die vielfältigen Natur- und Umweltschutzaktivitäten die zu einer entsprechenden Anerkennung der Arbeit führen. Nachdem im Jahr 2011 mit mehr als 100 Neumitgliedern die Mitgliederzahl insgesamt auf über 300 angestiegen ist soll möglichst bald auch die Zahl von 400 erreicht werden.

Großes Lob für die Arbeit in Lemgo gab es daher vom BUND-Bundesverband und vom Landesvorsitzenden Paul Kröfges: "Das ist schon ein besonderer Erfolg, der nur möglich und von Dauer ist, wenn vor Ort gute, anerkannte Arbeit für den Umwelt- und Naturschutz geleistet wird. Ganz offensichtlich ist dies bei Euch über viele viele Jahre der Fall und dafür danke und gratuliere ich von Herzen."

Den gesamten Pressebericht zum Erfolg finden Sie hier:
Lemgojournal


 
WDR-Fernsehen – Thema Äpfel und Apfelallergie 

In der Sendung Markt ging es am 17. September 2012 im Schwerpunktthema um Äpfel. Mit dabei der BUND Lemgo mit seinem Streuobstwiesenprojekt und den Aktivitäten um das Thema Apfelallergie. Leider waren eine Reihe von Informationen aus den 3 Stunden Aufnahmen im Beitrag nicht zu sehen.

Beitrag WDR siehe: Äpfel

Hier zwei kritische Beiträg zum Pestizideinsatz
Pestizide in Obst und Gemuese
> WDR Pestizide

Umfassende Informationen mit der Liste der verträglichen Apfelsorten gibt es hier: Apfelallergie


Lemgo, September 2012

BUND-Ratgeber für Eltern und Erzieher zu
"Weichmachern in Kindergärten und Kinderzimmern"

Turnmatten, Fußbodenbeläge, abwaschbare Tischdecken, Gummistiefel, Gymnastikbälle – im Kindergarten sind viele Dinge aus Weich-PVC. Schön praktisch, aber auch ganz schön ungesund. Denn häufig verstecken sich darin gesundheitsschädliche Weichmacher. Der BUND-Ratgeber gibt einfache Tipps, wie Weich-PVC zu erkennen und vermeiden ist. Eine Liste mit PVC-freien Kitaprodukten erleichtert den Einkauf.

Ein Hinweis an Hersteller: Die BUND-Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Den BUND-Ratgeber gibt es hier kostenfrei als Download: PDF

Weitere Informationen zum Themenkomplex Chemie finden Sie unter: Bund.net


BUND: Kitas stark mit Weichmachern belastet

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat die Konzentration an giftigen Kunststoff-Weichmachern in 60 Kitas untersucht und dort deutlich höhere Werte als in Durchschnittshaushalten gefunden. 
«Kinder werden ohne Not einer großen Belastung ausgesetzt», sagte BUND-Chemieexpertin Sarah Häuser

Mehr dazu hier... und beim Umweltbundesamt: www.umweltbundesamt.de

Einen Fernsehbeitrag zum Thema finden Sie hier: www.wdr.de
       

BUND: Neue Studie zur Gefährlichkeit von Weichmachern

Die Belastung des Menschen durch synthetische Chemikalien wie Bxphenol A, Weichmacher oder Flammschutzmittel kann zu Fettleibigkeit führen. Dichmachende Weichmacher sind eine unsichtbare Gefahr.                                                                                           

Der BUND hat dazu in Kooperation mit der englischen Umweltorganisation ChemTrust eine Studie vorgelegt. Weitere Informationen und die Studie finden Sie unter:

www.bund.net

 

      

Maismonokulturen sind ein Problem für die Artenvielfalt und die Imkerei

Die Förderung von Biogasanlagen führt zu einem verstärkten Anbau von Mais. Besonders betroffen von dieser Entwicklung sind dabei auch die Imker. Waldemar Bierbaum (Foto rechts mit Ursula Beckmann) zeigt die Probleme der Bienenhalter auf: "Nach der Rapsernte fallen die Bienen in ein Loch, weil es kaum noch Obstwiesen, Brachflächen und Wegraine gibt und in den privaten Gärten gibt es fast nur noch Rasen, Lorbeer und Thujas statt Mischhecken und Gemüsegarten. Dazu kommt nun noch der verstärkte Maisanbau für Biogasanlagen."

Alternativen werden noch nicht genutzt

Imker Waldemar Bierbaum und BUND Lemgo zeigen die Alternativen auf. So eignen sich auch Wildpflanzenmischungen für die Verwertung in einer Biogasanlage und für Imker besonders wertvoll wäre die "Nachwachsene Silphie". Weil sie vom Juli bis September blüht ist sie eine besonders wertvolle Bienenweide. Bei Größen von 2 und mehr Metern liefert sie genügend Biomasse und ist damit eine echte Alternative zum Mais. Sie ist wegen ihrer gelben Blüte auch eine Bereicherung für jeden Garten. 2014 gibt es dazu eine Sonderaktion.

Mehr Informationen zur Sonderaktion 2014 und zu den Alternativen, zur Imkerei und Honiglieferanten in Lippe unter: Imker in Lippe


Idee des BUND Lemgo zur Verwendung alter Ledertaschen

Gebrauchte Lederschultaschen bzw. Lederaktentaschen lassen sich leicht zu Fahrradtaschen umrüsten. Dies ist ein besonderer Beitrag zum Umweltschutz, nutzt man doch nicht mehr benötigte Taschen sinnvoll. Leder ist zudem ein Naturprodukt mit einer langen Lebensdauer. Da die Ledertasche am Gepäckträger befestigt wird ist das Radfahren zur Schule oder zur Arbeit zudem bequemer und sicherer.

Konzipiert und umgesetzt haben in Lemgo das Projekt Ferabin Bali von Fahrradhaus Becker und Willi Hennebrüder vom BUND Lemgo (siehe Foto rechts bei der Präsentation). Weiter Informationen zum Konzept und zur Umrüstung gibt es auf der Internetseite Fahrradtasch



Zukunftsfähige Kommunen – BUND Lemgo ist mit dabei

Klimaneutral wirtschaften, integrierte Verkehrskonzepte durchsetzen, Innenstädte sanieren, anstatt weiter auf der Grünen Wiese zu bauen: Kommunen sind ein wichtiger Akteur für ein zukunftsfähiges Deutschland. Hier kann vor Ort lebensnah und praktisch gezeigt werden, was eine nachhaltige Politik mit guten Konzepten erreichen kann. Kommunen können wesentlich zur Umsetzung der Umweltziele der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie beitragen. Doch es geht um mehr als Umweltpolitik: Nachhaltigkeit heißt auch, dass Umwelt- und Sozialpolitik zusammengedacht und wirtschaftliche Fragen einbezogen werden. Im Idealfall entlastet mehr kommunaler Klimaschutz die knappen Haushaltskassen – und nicht umgekehrt.

Der BUND hat bundesweit Beispiele für Projekte gesammelt und sie in einer Broschüre dokumentiert. Gefördert wurde dieses Projekt vom Bundesumweltministerium und vom Umweltbundesamt. Unser Projekt zu den Apfelstiegen wurde wegen der vielfältigen ökologischen Aspekte und auch wegen der Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Lemgo und der damit verbundenen sozialen Komponente auf Vorzeigeprojekt mit aufgenommen.
Die Broschüre wird auch vom Umweltbundesamt herausgegeben und steht hier als Download mit zur Verfügung.

Gegen Erstattung von 1,65 € Porto- und Versandkosten senden wir die Broschüre auch gerne zu. Anforderung senden an BUND Lemgo, Liebigstraße 92a, 32657 Lemgo (Betrag bitte in Briefmarken beifügen).


Es ist höchste Zeit zum Wachwerden  – Warum ?

Lesen Sie einfach einmal den Bericht der Süddeutschen Zeitung zum aktuellen Bericht des Club of Rome, oder sehen Sie sich einmal den nebenstehenden Beitrag an.

Handeln ist dringend notwendig. Ein Grund mehr den BUND durch eine Mitgliedschaft zu unterstützen.

 


BUND-Projekt – Schulhöfe naturnah gestalten

Der BUND Lemgo präsentiert nach bundesweiten Recherchen auf seinen Internetseiten Möglichkeiten einer naturnahen Gestaltung von Schulhöfen. Eine naturnahe Gestaltung hilft Konflikte abzubauen, schafft Beschäftigungsmöglichkeiten und kann für Unterrichtszwecke genutzt werden.

Weitere Information finden Sie hier: Schulhofgestaltung

Klassenzimmer auf dem Freigelände einer Schule


Lemgo, 10. Januar 2012

Neuer Skandal beim Hähnchenfleisch – BUND deckt auf und informiert!

Der BUND deckt neuen Skandal beim Hähnschenfleisch auf. In mehr als der Hälfte des getesteten Hänchenfleisches konnten antibiotikaresistente Bakterieren nachgewiesen werden, die die Gesundheit enorm gefährden können. Hier finden Sie weitere Informationen:

Antibiotika-Resistenzen in Hähnchenfleich

Bitte unterzeichnen Sie den BUND-Aufruf an Lidl, Edeka und Rewe

Einen aktuellen Fernsehbeitrag zur Problematik von resistenten Keimen aus der Fernsehsendung zdf-zoom vom 25. Januar 2012

Wir haben zum Thema eine besondere Internetseite eingerichtet: Antibiotika



Lemgo, 15. September 2011

RTL AKTUELL
Welche Äpfel sind verträglich?

Video: Apfel-Allergie (2:07)
RTLRegional vom 15.09.2011

Mehr zum Thema Apfelallergie vom BUND Lemgo.



Lemgo 2013

Apfelprobierpakete für Allergiker - neue Lieferung ab September 2013 möglich

Das Projekt mit Judith Bernhard und Eckart Brandt wird wegen der überwältigenden Nachfrage weiter fortgesetzt.

Lemgo, 26. August 2011

BUND Lemgo startet in Kooperation mit dem Pomologen Eckart Brandt und seiner Frau Judith Bernhard ein bundesweites Projekt um Apfelallergikern zu helfen.

Es gibt Allergiker mit einer Nahrungsmittelallergie, die seit Jahren keinen Apfel mehr gegessen haben. Viele von Ihnen wissen gar nicht, dass die Allergie sortenspezifisch sein kann. Daher hat der BUND Lemgo über mehrere Jahre Erfahrungsberichte von betroffenen Allergikern gesammelt und eine Datei über verträgliche und unverträgliche Sorten erstellt.

Da insbesondere alte Apfelsorten als verträglich gelten, diese aber im Handel nicht bzw. nur sehr selten erhältlich sind, wurde die Idee geboren, den betroffenen Allergikern ein Probierpaket anzubieten. Mit Judith Bernhard und Eckart Brandt aus dem Alten Land hat der BUND Lemgo Projektpartner gefunden, die sich ebenso engagiert für den Erhalt alter Obstsorten einsetzen und die auf Basis der Erfahrungsliste des BUND Lemgo nun Apfelsorten anbieten. Informationen zum Angebot gibt es unter: Boomgardenshop

Wir hoffen, dass es nun noch mehr Menschen gibt, die wieder problemlos Äpfel genießen können.

Weitere Informationen zum Projekt inkl. der Liste mit den verträglichen und unverträglichen Sorten gibt es auf den Internetseiten Apfelallergie

 

 

Judith Bernhard und Eckart Brandt





"Biosprit"-Strategie der EU muss überprüft werden.
Bundesregierung und Mineralölindustrie müssen Spritspar-Strategie entwerfen

Die Lemgoer Ortsgruppe sieht es als eine große Gefahr an, wenn auf immer mehr landwirtschaftlichen Flächen Monokulturen entstehen und damit ein massiver Artenrückgang verbunden sein wird. Auch ist es völlig unakzeptabel, dass immer weniger Nahrungsmittel auf den Flächen angebaut werden und damit weltweit die Preise für landwirtschaftliche Güter ansteigen und die Armut dadurch größer wird.
Was wir dringend brauchen ist eine Umorientierung in Richtung ökoligische Landwirtschaft mit dem Verzicht auf Chemieeinsatz.

Mehr dazu hier
...

 

 

BUND-Lemgo Mitgliederwerbung – jetzt mit 4 Werbeprämien zur Auswahl

Eine dieser Prämien können Sie für sich auswählen:

Werbeprämie

Jedes Neumitglied (Einzelmitglied oder Familie) erhält ein Begrüßungsgeschenk.

Zur Auswahl stehen:

  • eine Original Begataler Apfelstiege
  • ein BUND-Nistkasten mit großem Brutraum
  • ein Futterhaus für die Winterfütterung
  • ein Buch, Unser großes Apfelkochbuch von Eckart Brandt und Judith Bernhard. 

Berücksichtigt werden alle Neuanmeldungen für den BUND, die bei der Ortsgruppe Lemgo eingehen. Einfach den Aufnahmeantrag ausdrucken, ausfüllen, die gewünschte Prämie vermerken und absenden.

Weitere Gründe für die Mitgliedschaft im BUND-Lemgo

  • der Verantwortung gegenüber kommenden Generationen gerecht werden
  • Schaffung einer Lobby für den Natur- und Umweltschutz
  • Bezug des BUND-Magazins mit Informationen zum Natur und Umweltschutz (4 Exemplare pro Jahr - Kosten im Mitgliedsbeitrag enthalten - mehr Informationen zum BUND-Magazin unter: Bundmagazin
  • Unterstützung regionaler Natur- und Umweltschutzarbeit (siehe Jahresberichte)
  • Bezug von Streuobstwiesenapfelsaft für aktive Mitglieder
  • wir bieten ein umfangreiches Programm mit Exkursionen und Vorträgen

Antrag Aufnahmeantrag

 

Falls Sie diese Argumente noch nicht überzeugen konnten, lesen Sie einfach einmal die Rede des Indianerhäuptlings Seattle aus dem Jahre 1855                                                                                                   

Antrag

 Seattle


Besondere Projekte - Erfolge


Apfelstiege – Lagerung von Äpfeln

Die Aufbewahrung eines Apfelvorrats im Haushalt war ehemals selbstverständlich. 
Wir möchten diese Tradition wieder aufleben lassen, damit auf Äpfel aus Neuseeland oder Chile verzichtet wird. Dazu haben wir eine Apfelstiege entwickelt, die ideal für die Einlagerung der Äpfel ist. 

Weitere Informationen unter:
Apfelstiegen

01.10.09