Hochbeet und Hügelbeet

Zu wenig Platz auf dem kleinen Grundstück für einen Nutzgarten, kümmernde Pflanzen aufgrund von Staunässe, sandigem oder steinigem Boden, dies alles sind Gründe, die so manchem Hobbygärtner den Anbau von Gemüse verleiden. Krankheiten sind dann vorprogrammiert und dann wird halt doch wieder zur Chemie gegriffen.
Hier hilft ein Hügel- oder Hochbeet, bei dem aufgrund der idealen Bedingungen auf kleinstem Raum ein hoher Ertrag erzielt werden kann. Beim Aufbau eines solchen Beetes kann man dann gleich den Hecken- und Baumschnitt, sowie grobe Pflanzenteile aus dem Garten mit verarbeiten und braucht sie nicht in die Grünschnittsammlung oder in die Komposttonne zu geben. Schon eine Größe von 2 m x 10 m reicht aus, um einen 4-Personenhaushalt übers Jahr mit frischem Gemüse zu versorgen. Breiter als 2 m sollte ein Hochbeet aber nicht sein. Sonst kann es nicht mehr gut bearbeitet werden.
Wichtig beim Hoch- und Hügelbee ist allerdings, dass man zur Schädlingsabwehr die Vorzüge des Mischkulturanbaues nutzt. Nähere Informationen zur Mischkultur gibt es bei der Abtei Fulda.
Zur Abwehr gegen Wühlmäuse werden Lochklinkersteine (Restposten vom Baumarkt) unters Beet gelegt. Alternativ kann auch engmaschiger, verzinkter Draht verwandt werden. Ein weiterer Vorteil dieses Beetes gewinnt zunehmend an Bedeutung. Es kann leicht auch von Körperbehinderten, Rollstuhlfahrern und alten Menschen gepflegt werden.

Wer also nicht länger geschmacklose Tomaten, Gurken, Salate und auch Paprika essen möchte, die in vollautomatischen Treibhäusern auf Nährlösungen gezogen werden und bei denen man nicht weiß, wie viel Spritzmittel eingesetzt wurden, der sollte es einmal mit einem Hoch- oder Hügelbeet im eigenen Garten versuchen.
Über den Aufbau und die Anlage der Beete informiert
unser Info (siehe Infoverzeichnis)
Buchtipp: Heinz Erven - Meine Hochbeete

