Obstsorten Äpfel 2


Herkunft:

Zufallssämling, der um 1900 entstanden ist und aus Württemberg stammt. Benannt nach dem Weinbauer Luiken.

Beschreibung:

Das Fruchtfleisch ist weiß, saftig, von säuerlichem Geschmack, mit ausreichender Süße und ausgeprägtem Aroma.

Pflückreife:

ab Oktober, gute Lagerfähigkeit

Haltbarkeit:

bis März

Verwendung:

Eß-, Back- und Mostapfel

 

 

Jacob Lebel


Herkunft:

Um 1825 von Jacques Lebel in Amiens, Frankreich gezogen.

Beschreibung:

Das Fleisch ist grünlichgelb bis gelblichweiß, mürbe, saftig. Der Geschmack ist angenehm säuerlich, aber kaum würzig.

Pflückreife:

ab September, gute Lagerfähigkeit

Genussreife:

September bis Dezember

Verwendung:

Eß-, Back-, Koch- und Mostapfel

 

Kaiser Wilhelm


Herkunft:

Um 1800 von Hesselmann, Witzhelden, Kreis Solingen, wahrscheinlich aus Samen von Harberts Renette gezogen.

Beschreibung:

Das Fruchtfleisch ist gelbweißlich, fest, knackend saftig. Der Geschmack ist süßweinsäuerlich und ziemlich würzig.

Pflückreife:

ab Oktober, gute Lagerfähigkeit

Genussreife:

ab November bis März

Verwendung:

als Tafelapfel

 

 

Kanadarenette


Herkunft:

Zufallssämling, der wahrscheinlich aus der Normandie stammt. Schon 1771 in Frankreich beschrieben.

Beschreibung:

Geschmack etwas schwammig, saftig, gewürzt. Vorherrschende kräftige, angenehme Säure, bei ausreichendem Zuckergehalt.

Pflückreife:

ab Oktober, gute Lagerfähigkeit

Haltbarkeit:

bis Mai

Verwendung:

Tafel-, Back- und Mostapfel

 

Luxemburger Renette


Herkunft:

Alte Sorte aus Luxemburg, die schon vor 1850 durch Augustin Wilhelm in Luxemburg in den Handel gebracht wurde.

Beschreibung:

Das Fruchtfleisch ist weiß, sehr saftreich und von vorherrschend weinigem, etwas gezuckertem Renettengeschmack.

Pflückreife:

ab Oktober

Genussreife:

ab November

Haltbarkeit:

bis April des Folgejahres

Verwendung:

Tafelobst, Obstweinbereitung

 

Rheinische Schafsnase


Herkunft:

Er taucht schon im 18. Jh. in verschiedenen Regionen Deutschlands auf. Eine genaue Herkunftsangabe ist nicht möglich.

Pflückreife:

ab Oktober

Haltbarkeit:

bis Dezember

Verwendung:

Der Apfel ist kein Tafelapfel, liefert aber ausgezeichneten Apfelmus und -saft.

 

 

 

Roter Boskoop


Herkunft:

1923 von Schmitz-Hübsch in der Nähe von Rees am Niederrhein als Mutation in der Spitze eines 30jährigen Boskoopbaumes entdeckt.

Beschreibung:

Das Fruchtfleisch ist gelblichweiß, mittelfein, saftig, später mürbe. Der Geschmack weinsäuerlich, gut würzig.

Pflückreife:

ab Oktober, gute Lagerfähigkeit

Haltbarkeit:

bis April

Verwendung:

Tafel-, Back- und Kochapfel

 

Schöner von Boskoop


Herkunft:

Züchter war der holländische Pomologe K.J.W. Ottolander in Boskoop, welcher den Apfel 1856 aus einem Nebentrieb der Wildlingsunterlage eines Apfelbaums gewann.

Beschreibung:

Das Fleisch ist saftreich, von vorzüglichem, renettenartig gewürzten, kräftigen, weinsäuerlichem Geschmack.

Pflückreife:

ab Oktober, gute Lagerfähigkeit

Genussreife:

November bis April

Verwendung:

als Tafel-, Back- und Kochapfel

 

 

Tannenkrüger


Herkunft:

Die Sorte wurde 1905 vom Züchter Cronemeyer auf dem Hof Tannenkrug in Leopoldshöhe aus Samen der Goldparmäne gezogen. Daher stammt auch die Bezeichnung Lippische Goldparmäne.

Beschreibung:

Das Fruchtfleisch ist grünlichgelb bis gelblichweiß. Der Geschmack ist süßsäuerlich, schwach aromatisch.

Pflückreife:

ab Ende September, gute Lagerfähigkeit

Genussreife:

Oktober bis Dezember

Verwendung:

Tafelobst, Most

 

Wöbers Rambur


Herkunft:

Er gehört zu den Apfelsorten, die Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden sein dürfte.

Beschreibung:

Das Fruchtfleisch ist gelbweißlich und der Geschmack ist angenehm süßsäuerlich.

Pflückreife:

ab Oktober, gute Lagerfähigkeit

Genussreife:

ab Dezember/Januar

Haltbarkeit:

bis April des Folgejahres

Verwendung:

Eß-, Back- und Kochapfel